«Unsere Anforderungen an einen neuen Webauftritt waren sehr stark auf unsere individuellen Bedürfnisse bezogen. Sportima ging auf diese Bedürfniss...»

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Unser Wissen ist gefragt

Radiobeitrag im Ostschweizer Regionaljournal vom 09.12.2006.


Für einen Radiobeitrag von SR DRS analysierte Andreas Litscher die Websites von Ostschweizer Gemeinden auf ihre Benutzerfreundlichkeit. Insbesondere ging es um die Frage, wie weit die Vorgaben für die Benützung durch blinde und sehbehinderte  Menschen umgesetzt werden. 

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Website für Fachfrauen

Link zu www.dozentin.ch

Das St. Galler Tagblatt berichtete über die neuen Website am 28.09.2006


ST. GALLEN. Qualifizierte Frauen aus Wirtschaft, Industrie und Verwaltung sollen vermehrt an der Fachhochschule lehren. Die Fachhochschule Ostschweiz FHO hat zu diesem Zweck das Projekt «Mehr Dozentinnen an die Fachhochschule Ostschweiz» lanciert und eine neue Website aufgeschaltet – interessierte Frauen können sich dort in einen Fachfrauen-Pool eintragen.

Die Website informiert über das Berufsbild der Fachhochschul-Dozentin, das Arbeitsumfeld Fachhochschule und das Bewerbungsverfahren. Sie gibt Auskunft über ein Beratungsangebot für Interessentinnen, ein Coaching für angehende Dozentinnen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten und nützliche Links.

Im Rahmen des Dozentinnenprojekts baut die FHO einen Fachfrauen-Pool auf, der die Suche nach qualifizierten Frauen für Lehraufträge, als Expertinnen, Referentinnen oder Podiumsteilnehmerinnen erleichtern soll. Interessierte Frauen können sich auf der Website mit ihrem beruflichen Profil in diesen Pool eintragen. (red.)


Link



Barrierefreier Zugang zum Internet

Link zu www.obvsg.ch

Mit dem ersten Kundenprojekt war sportima am 3.12.04 gleich in der Presse (St. Galler Tagblatt) vertreten. Die Website für den OBV (Ostschweizer Blindenfürsorge Verein) fand beim Publikum grosse Beachtung. Auch Tele Ostschweiz brachte einen Beitrag über die Website


Blindenfürsorgeverein wirbt für Web-Seiten, die auch blinden Menschen zugänglich sind

st. Gallen. Der Ostschweizerische Blindenfürsorgeverein (OBV) hat seine Homepage neu gestaltet. Ihr Inhalt ist praktisch uneingeschränkt blinden und sehbehinderten Menschen zugänglich.

Claudia Schmid

«Für die Blinden und Sehbehinderten sind PC und Internet zu einem wichtigen Kommunikationsmittel geworden. Das grosse Informationsangebot auf dem Web bringt ihnen mehr Selbständigkeit», sagte OBV-Gesamtleiter Albert Wassmer bei der Vorstellung der neuen Homepage. Mit der Entwicklung von Sprachausgabesystemen und Punktschriftzeilen sei auf technischer Seite sehr viel dafür getan worden, um ihnen den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Leider habe es sich aber gezeigt, dass dies im Bereich Multimedia nicht der Fall sei. «Flashanimationen, Javaplugins, Frames und Ähnliches sind Technologien, die die gängigen Hilfsprogramme für blinde Menschen nicht unterstützen können, da sie auf Grafiktechnologien basieren. Ein barrierefreier Zugang ist also nicht möglich.»

Inhalt vor Multimedia

Zusammen mit der St. Galler Firma Sportima hat nun der OBV bei der Programmierung der neuen Homepage versucht, sämtliche neuen Technologien zur Unterstützung der blindentechnischen Hilfsmittel einzubeziehen. «Wir haben auf den Einsatz von Multimedia verzichtet und auf eine klar gegliederte Darstellung mit einigen wenigen Bildern geachtet», sagte Projektleiter Siegfried Miesler. Für Sehende wirke der Auftritt vielleicht auf den ersten Blick etwas nüchtern, dafür aber sei der Inhalt der Informationen sofort ersichtlich. Damit sich die Sehbehinderten in der Navigation möglichst gut zurechtfinden, haben die Programmierer kontrastreiche Farben gewählt. Zudem lässt sich die Schrift in verschiedenen Grössen anzeigen. Blinde werden beim Aufrufen der Seite auf eine spezielle Ebene geführt. Dort gelangen sie auf eine Navigation, die sie Zeile für Zeile durch die Inhaltsübersicht führt. Bilder werden am Schluss eines Textes angegeben. Dafür müssen sie aber mit Textzeilen hinterlegt sein, die das Bild beschreiben.

Für Anliegen sensibilisieren

Für ihn habe die Herausforderung darin bestanden, Informationen für alle - ob sehend, sehbehindert oder blind - zugänglich zu machen, sagte Sportima-Geschäftsführer Andreas Litscher. Beim verwendeten System brauche man nicht den ganzen Inhalt zweimal zu programmieren, sondern könne für beide Versionen auf die gleiche Datenbank zurückgreifen. Mit seiner Homepage will der Ostschweizerische Blindenfürsorgeverein auch dafür werben, dass beim Programmieren aller Web-Seiten an die Bedürfnisse der behinderten Menschen gedacht wird. «Bei Institutionen der öffentlichen Hand ist die Sensibilität für das Anliegen gestiegen», sagte Albert Wassmer. Laut Andreas Litscher ist das Programmieren einer barrierefreien Web-Seite nicht oder zumindest nicht wesentlich teurer. Wichtig sei, dass Links mit einem verständlichen Text versehen seien. Ein schlechtes Beispiel dafür sei «hier klicken».

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